Pestalozzis Schulstube

Hier lehrte Pestalozzi mit Kopf, Herz und Hand. Ohne Körperstrafen, dafür mit menschlicher Pädagogik.

Daniel Furter, Museumsleiter
«Klein und Gross sollen Geschichten und Objekte im Museum selber entdecken und mit allen Sinnen erkunden können.»

Kopf, Herz und Hand für alle

Auf Schloss Burgdorf verfasste Heinrich Pestalozzi seinen Bestseller «Wie Gertrud ihre Kinder lehrt». Darin fordert er anschauliche Pädagogik, diese wird das neue Museum beispielhaft umsetzten.

Wer kennt sie nicht, die berühmte Kurzformel, welche Pestalozzis Bildungs- und Erziehungsideen auf den Punkt bringt: «Kopf-Herz-Hand». Damit vertrat er schon früh einen ganzheitlichen Ansatz in der Ausbildung, der auch heute noch weiterwirkt. Johann Heinrich Pestalozzi hat sein bekanntestes Buch «Wie Gertrud ihre Kinder lehrt» hier auf dem Schloss geschrieben und seine grundlegenden Ideen zur Pädagogik hier im eigenen Erziehungsinstitut in die Praxis umgesetzt.

Wir wissen, dass Pestalozzi in diesem Raum von 1801-1804 Kinder unterrichtet hat. Dabei war ihm das Lernen durch selbsttätige Anschauung und durch eigene Erfahrungen ein wichtiges Anliegen. Der Geist Pestalozzis soll im Schloss weiterleben. Das neue Museum wird die Themen möglichst anschaulich und mit verschiedenen Zugängen umsetzen. Zahlreiche Bildungs- und Vermittlungsangebote bereichern den Museumsbesuch für alle.

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In Bildung investiere ich gerne: Hiermit spende ich für das Pestalozzizimmer.